Singdrossel (Turdus philomelos)

Der Singdrossel (Turdus philomelos) gehört zur Familie der Drosseln. Größe circa 21 cm.  Ist ein Sommervogel bei uns. Gut am Gesang mit den 3-5 maligen Wiederholungen zu erkennen. Brütet bei mir im Garten. Ab Februar ist Sie aus dem Winterquartier zurück.



Singdrossel (Turdus philomelos) am Boden

Steckbrief: Singdrossel

Familie: Drosseln (Turdidae),
Gattung: Turdus
Größe: ca. 20–23 cm
Flügelspannweite: ca. 33–36 cm

Merkmale: Oberseite warm braun, Unterseite cremefarben bis leicht gelblich mit dunklen, tropfenförmigen Flecken, die zur Brust hin dichter stehen. Deutlicher heller Überaugenstreif, Beine fleischfarben. Die Unterflügeldecken sind warm ockerfarben und im Flug gut zu erkennen. Brut- und Schlichtkleid unterscheiden sich nur gering; im abgetragenen Schlichtkleid wirkt das Gefieder insgesamt stumpfer und etwas ausgebleicht. Jungvögel zeigen zusätzliche helle Flecken auf Rücken und Flügeldecken und insgesamt ein „schuppiges“ Erscheinungsbild. Rufe meist ein scharfes, hohes „tix“ oder „srriit“, bei Alarm hartes Schackern. Gesang sehr melodisch, mit klaren Pfeif- und Flötentönen, die in kurzen Motiven vorgetragen und jeweils zwei- bis dreimal hintereinander wiederholt werden; oft von exponierten Singwarten wie Baumwipfeln oder Dachfirsten.

Zug- oder Standvogel: Vorwiegend Kurzstreckenzieher. Die mitteleuropäischen Singdrosseln ziehen überwiegend in den Mittelmeerraum und nach Westeuropa, ein Teil der Vögel überwintert jedoch in milderen Regionen Deutschlands und tritt dort als Standvogel auf. Nördliche und östliche Populationen sind stärker ziehend. Durchzug besonders im Frühjahr (März/April) und Herbst (September/Oktober) gut an ziehenden Trupps und nächtlichen Lockrufen bemerkbar.

Lebensraum: Laub- und Mischwälder mit Unterwuchs, Feldgehölze, Heckenlandschaften sowie Parks, Gärten und Friedhöfe. Bevorzugt strukturreiche Gebiete mit Gehölzen zum Brüten und offenen, grasigen Flächen zur Nahrungssuche. Nest meist niedrig in Sträuchern, kleinen Bäumen oder dichtem Bewuchs; Nahrung vor allem Regenwürmer, Schnecken (deren Gehäuse oft an „Schmiedesteinen“ zerschlagen werden) sowie Insekten und im Herbst/Winter Beeren und andere Früchte.

Verbreitung: Weite Teile Europas und Westsibiriens, nach Süden bis in den Mittelmeerraum; außerdem in Neuseeland eingeführt. In Deutschland fast flächendeckend verbreitet, mit Lücken nur in hochalpinen Lagen und sehr ausgeräumten Agrarlandschaften. In Siedlungen vor allem in grünen, baum- und strauchreichen Bereichen anzutreffen.

Gefährdung: In Deutschland aktuell als „nicht gefährdet“ eingestuft,

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