🌍 Rüppelltrappe (Eupodotis rueppellii)

Die Rüppelltrappe (Eupodotis rueppellii) kommt aus der Familie der Trappen. Die Aufnahmen sind im Namibia entstanden.

Rüppelltrappe (Eupodotis rueppellii)

Steckbrief: Rüppelltrappe

Familie: Trappen (Otididae)
Größe: ca. 60–68 cm
Gewicht: ca. 1,2–2,0 kg
Spannweite: ca. 130–150 cm

Aussehen: Unauffällig sandfarben bis grau mit feiner schwarzer und brauner Musterung, ideal angepasst an trockene Lebensräume. Die Unterseite ist heller, oft fast weißlich. Kopf relativ klein mit auffälligem schwarzen Kinn- und Kehlfleck, Hals grau. Die Männchen wirken insgesamt massiger, Weibchen schlanker.

Verbreitung: Südwestliches Afrika: Vor allem Namibia, seltener in Angola und im äußersten Südwesten Botswanas.

Lebensraum: Trockene Halbwüsten, steinige Savannen, offene Grasflächen mit spärlicher Vegetation, Geröllflächen, bevorzugt in der Nähe von Hügeln und Felsen.

Nahrung: Insekten (Heuschrecken, Käfer), kleine Wirbeltiere, Samen, Kräuter, Blätter. Nahrung wird am Boden im langsamen Suchgang aufgenommen.

Fortpflanzung: Brutzeit abhängig von Regenzeiten, meist im Frühjahr und Sommer. Das Nest ist eine einfache Mulde im Boden, gut getarnt. Meist 1 Ei, Brutdauer ca. 23–25 Tage. Küken sind Nestflüchter und folgen der Mutter sofort nach dem Schlüpfen.

Zugverhalten: Standvogel, selten kleinere nomadische Bewegungen in Abhängigkeit von Niederschlag und Nahrungsverfügbarkeit.

Besonderheiten: Rüppelltrappen sind gut getarnt und schwer zu entdecken. Bei Gefahr ducken sie sich regungslos auf den Boden. Die Männchen zeigen in der Balz auffällige Lautäußerungen, ähnlich wie bei anderen Trappenarten. Benannt nach dem deutschen Naturforscher Eduard Rüppell.

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