Kiebitzregenpfeifer (Pluvialis squatarola)
Der Kiebitzregenpfeifer gehört zur Familie der Regenpfeifer. Er brütet in der arktischen Norden. Der Watvogel kommt während seiner Zugzeit bei uns vor. Nachts kann man in manchal ziehen hören mit seinen traurig klinkenden Ruf, er rastet auch gerne auf Feldern ist aber schwer zu entdecken. Leichter ist es in in Helgoland zu beobachten während der Zugzeit.
Steckbrief: Kiebitzregenpfeifer
Familie: Regenpfeifer (Charadriidae)
Körperlänge: 26–31 cm
Flügelspannweite: 56–63 cm
Merkmale: Im Prachtkleid: Rücken silbrig‑grau‑dunkel gesprenkelt, Unterseite und Kopfseiten schwarz, mit kräftigem schwarzem Schnabel und dunklen Augen. Im Flug sichtbar: markante schwarze Achselfedern. Im Schlichtkleid Oberseite weniger kontrastreich, eher graubraun‑sandfarben; Unterseite weißlich, Kopfseiten und Wangen sandfarben; Zeichnung weniger auffällig.
Männchen und Weibchen ähneln sich stark.
Ruf: Der Ruf klingt meist als schrilles, dreisilbiges „pli‑ü‑i“ bzw. „tli‑ü‑i“.
Zug‑ oder Standvogel: Langstreckenzieher: Brutvogel der arktischen Tundra und im Winter an Küsten und Wattenmeeren auf fünf Kontinenten.
Lebensraum: Brutzeit: arktische Tieflandtundra. Unterwegs und im Winter: Küstenbereiche, Wattflächen, Schlammflächen, Sandbänke, Strände — seltener auch Feuchtgebiete oder Rieselfelder im Binnenland.
Verbreitung: Global weit verbreitet – mit Ausnahme der Antarktis in fast allen Küstenregionen der Erde. In Deutschland: vor allem an Nord‑ und Ostseeküste während Zug und Winter, selten im Binnenland.
Ernährung: Der Kiebitzregenpfeifer frisst vor allem Würmer, Schnecken, Muscheln, Krebse, Weichtiere sowie Insekten und deren Larven.