Elster (Pica pica)

Die Elster ist ein auffälliger, intelligenter Rabenvogel mit schwarz-weißem Gefieder und langem, schillerndem Schwanz. In Deutschland ist sie häufig in Städten, Dörfern, Parks, Gärten und offenen Landschaften zu beobachten.

Steckbrief: Elster

Familie: Rabenvögel (Corvidae),
Gattung: Echte Elstern (Pica)
Größe: 40–51 cm
Flügelspannweite: 52–62 cm

Merkmale: Die Elster besitzt ein kontrastreich schwarz-weißes Gefieder, einen langen gestuften Schwanz und metallisch blaugrün bis violett glänzende Flügel- und Schwanzfedern. Männchen und Weibchen sehen ähnlich aus. Ein ausgeprägtes Brut- oder Schlichtkleid gibt es nicht. Jungvögel wirken matter und haben kürzere Schwanzfedern. Der Ruf ist ein raues, schnatterndes „tschäck-tschäck-tschäck“; außerdem äußert sie krächzende und warnende Laute.

Zug- oder Standvogel: Die Elster ist in Deutschland überwiegend ein Standvogel. Sie bleibt meist ganzjährig in ihrem Revier, unternimmt aber außerhalb der Brutzeit kleinere Streifzüge in der Umgebung.

Lebensraum: Sie lebt in offenen und halboffenen Landschaften mit Bäumen, Hecken und Gebüschen. Häufig kommt sie auch in Siedlungen, Parks, Friedhöfen, Gärten, Feldgehölzen und an Waldrändern vor. Dichte geschlossene Wälder meidet sie eher.

Verbreitung: Die Elster ist in weiten Teilen Deutschlands verbreitet und vielerorts häufig. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst große Teile Europas und Asiens. In Deutschland profitiert sie besonders von strukturreichen Kulturlandschaften und städtischen Lebensräumen.

Gefährdung: nicht gefährdet.

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