Brandgans (Tadorna tadorna)
Die Brandgans ist eine auffällig gefärbte Wasservogelart, die häufig an Küsten und Salzwiesen zu beobachten ist. Brütet gerne in Kanichenhöhlen..
Steckbrief: Brandgans
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Größe: 58–67 cm
Flügelspannweite: 100–125 cm
Merkmale: Die Brandgans zeigt ein kontrastreiches Gefieder mit schwarzem Kopf, weißem Körper, breitem kastanienbraunem Brustband und grünlich schimmernden Flügeldecken.
Männchen: Kräftiger gebaut, mit auffälligem roten Höcker über dem Schnabelansatz, besonders zur Brutzeit.
Weibchen: Etwas kleiner und zierlicher, ohne oder mit nur angedeutetem Höcker.
Rufe: Pfeifende und nasale Laute, besonders in der Balzzeit auffälliger, ansonsten eher leise.
Zug- oder Standvogel: Teilzieher; viele Brandgänse aus Nord- und Mitteleuropa ziehen zur Mauser ins Wattenmeer, kehren aber im Winter oft wieder in ihre Brutgebiete zurück.
Lebensraum: Küstennahe Gebiete wie Salzwiesen, Dünen, Wattflächen, aber auch Binnenseen und Flussmündungen mit offenen Uferbereichen.
Verbreitung: In Niedersachsen vor allem entlang der Nordseeküste und im Wattenmeer, lokal auch im Binnenland an geeigneten Gewässern mit offener Umgebung.
Gefährdung (Rote Liste Niedersachsen): Nicht gefährdet