Hermelin (Mustela erminea)

Das Hermelin ist ein wendiger, kleiner Raubjäger aus der Familie der Marder. Es ist bekannt für sein charakteristisches Winterfell, das im Schnee nahezu unsichtbar macht.

Hermelin (Mustela erminea)

Steckbrief: Hermelin

Merkmale:
Familie: Marder (Mustelidae)
Körperlänge: 17–33 cm (Schwanz zusätzlich 8–12 cm)
Gewicht: 80–450 g
Weitere markante Merkmale: Im Sommer braunes Fell mit weißem Bauch, im Winter vollständig weiß (außer schwarze Schwanzspitze). Schlanker, langgestreckter Körper, kurze Beine.

Nahrung:
Hauptsächlich Kleinsäuger wie Mäuse, Wühlmäuse und junge Kaninchen. Gelegentlich Vögel, Insekten und Aas.

Nachwuchs:
Paarungszeit: Mai bis Juli
Tragzeit: ca. 280 Tage (inkl. Keimruhe)
Wurfgröße: 4–9 Junge

Lebensraum und Verbreitung:
Offene Landschaften, Felder, Wiesen, Waldränder. Verbreitet in Europa, Asien und Nordamerika. In Deutschland flächendeckend anzutreffen.

Gefährdung (Deutschland & Niedersachsen):
Deutschland: nicht gefährdet
Niedersachsen: nicht gefährdet

Zurück