Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)

Ein häufiger, unauffällig ockerbrauner Tagfalter offener Graslandschaften, der oft niedrig über Wiesen, Weiden und Wegrändern fliegt.

Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)

Steckbrief: Kleines Wiesenvögelchen

Familie: Edelfalter (Nymphalidae), Unterfamilie Augenfalter (Satyrinae)

Größe: ca. 23–33 mm Flügelspannweite

Merkmale: Ocker- bis hellbraune Flügeloberseiten mit grauem Rand und meist einem dunklen Augenfleck nahe der Vorderflügelspitze. Die Unterseite ist heller, oft mit feiner Zeichnung; die Art wirkt insgesamt klein und zart.

Flugzeit: April bis Oktober, meist in zwei bis drei Generationen

Lebensraum: Offene, sonnige Graslandbiotope wie Wiesen, Weiden, Magerrasen, Wegränder, Böschungen, Brachen und lichte Ruderalflächen. Die Raupen leben an verschiedenen Süßgräsern.

Verbreitung: In Deutschland und weiten Teilen Europas verbreitet und häufig; in Niedersachsen in geeigneten offenen Lebensräumen regelmäßig anzutreffen.

Gefährdung (Rote Liste Niedersachsen): Derzeit nicht gefährdet

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