Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata)
Der auffällig gestreifte Kartoffelkäfer ist ein aus Nordamerika eingeschleppter Blattkäfer und zählt zu den bekanntesten Schädlingen im Kartoffelanbau.
Steckbrief: Kartoffelkäfer
Familie: Blattkäfer (Chrysomelidae),
Gattung: Leptinotarsa
Größe: 7–15 mm
Merkmale: Der rundlich-ovale Käfer besitzt gelbliche Flügeldecken mit insgesamt zehn schwarzen Längsstreifen. Sein Halsschild ist gelborange und unregelmäßig schwarz gefleckt. Die rötlich-orangen Larven tragen seitlich zwei Reihen schwarzer Punkte. Käfer und Larven fressen vor allem an den Blättern von Kartoffelpflanzen.
Lebensraum: Der Kartoffelkäfer lebt hauptsächlich auf Kartoffeläckern, in Gemüsegärten und anderen landwirtschaftlich genutzten Flächen. Er nutzt auch weitere Nachtschattengewächse als Nahrungspflanzen und überwintert als erwachsener Käfer im Boden.
Verbreitung: Ursprünglich stammt die Art aus Nordamerika. Sie wurde nach Europa eingeschleppt und ist heute in Deutschland sowie in vielen weiteren Teilen Europas und Asiens verbreitet.
Gefährdung: Nicht gefährdet. Der Kartoffelkäfer ist weit verbreitet und gilt als bedeutender landwirtschaftlicher Schädling. Er steht nicht unter besonderem Schutz.