Autor: Uwe P. Streese-Browa
Mittwoch, 4.4.
Von einer ganztägigen Schnorcheltour zu den Giftun Islands versprechen wir uns eine allerletzte Chance auf den Weißbauchtölpel. Aber bis auf den bekannt wasserscheuen Sterz wollen auch alle anderen einmal bei den Korallenriffen schnorcheln. Ausrüstung, Essen und Getränk sind im Preis inbegriffen. Unterwegs werden die Fische fürs Mittagessen ausgenommen, und wir können Weißaugen- und Hemprichmöwen, die sich einen leckeren Happen erhoffen, bestens aus nächster Nähe sehen.
Während des ersten Schnorchelgangs an der Insel Little Giftun bleibt Sterz, fast allein, auf dem Schiff zurück und vertreibt sich die Zeit mit Sea-watching. Raubseeschwalben, Möwen, mal ein Fischadler…, aber dann, an der benachbarten Felseninsel Abu Minghar – hier liegt nur ein einziges Boot vor Anker – das unverkennbare Flugbild eines Tölpels! Der segelt herum, stößt auch mal ins Wasser und setzt sich dann auf eine Klippe, wo er geduldig wartet, bis die Schnorchler, noch triefend und begeistert von den Unterwasser-Erlebnissen das Spektiv erreichen.
Der geneigte Leser mag sich die Szene selbst ausmalen: Drei jubelnde Halbnackte, sich ablösend am Spektiv, und, in halbwegs korrektem Orni-Outfit, der ob seiner Entdeckung stolze Sterz, umgeben von geschäftig sich abtrocknenden neugierig herüberschielenden Russen. Vier alle haben eine neue Art, den ersehnten Weißbauchtölpel!
Während des zweiten Schnorchelgangs erspäht Sterz eine Schmarotzerraubmöwe, und beim Landgang auf „Giftun Island“ zieht eine Weißbürzelweihe vorbei.
Während der Rückfahrt kreuzt noch eine Fischmöwe unsere Route.
Dann ist Schluss mit Birding in Egypt, das uns beachtliche 194 Vogelarten eingebracht hat, und wir müssen noch ein paar Mitbringsel für die Lieben daheim besorgen.
Ü: Hotel Aquafun
Donnerstag, 5.4.
Rückflug : Sterz muss schon um 9:30 am Fughafen sein, Abflug 11:40 nach Wien. Die anderen 3 fliegen 2 h später über Nürnberg nach Hamburg.
Rückfragen: Jan Streese-Kleeberg, jan.streese@gmx.de
